Bald geht es los
Gerade ist hier kein passender Törn ausgeschrieben. Schau dir alle Für Anfänger-Törns an — oder alle Törns auf den Kanaren.
Prägend ist der Nordost-Passat mit meist 3–6 Beaufort, im Sommer am beständigsten. Das Besondere sind die Beschleunigungszonen: Zwischen zwei Inseln wird der Wind seitlich um die hohen Vulkankegel gedrängt und legt dort deutlich zu — in den bekannten Zonen (La Graciosa/Lanzarote, Fuerteventura/Gran Canaria, Gran Canaria/Teneriffa, Teneriffa/La Gomera, La Gomera/La Palma) sind es rund zehn Knoten mehr als ringsum. Im Lee der Berge fällt der Wind dagegen fast ganz weg. Beides steht in der Karte, beides gehört zur Törnplanung. Mehr im Revierführer Kanaren →
Mitsegeln auf den Kanaren für Anfänger — gut zu wissen
Kann ich mitsegeln, ohne je gesegelt zu sein?
Ja. Anfänger-Törns sind genau dafür da. Der Skipper erklärt dir alles, und du entscheidest selbst, wie viel du mit anpackst.
Brauche ich einen Segelschein?
Nein. Einen Schein braucht nur, wer selbst ein Boot führt. Als Mitsegler:in bist du Crew — ganz ohne Lizenz.
Kann man auf den Kanaren im Winter segeln?
Ja — das ist der Hauptgrund, warum das Revier für uns interessant ist. Es gibt keine Winterpause: Luft um 19–21 °C, Wasser 17–19 °C, verlässlicher Passat. Zum Baden ist es frisch, zum Segeln ideal.
Sind die Kanaren für Anfänger geeignet?
Eingeschränkt. Zwischen den Inseln frischt der Wind in den Beschleunigungszonen deutlich auf, und der Atlantikschwell ist an offene See gewöhnt. Auf einem geführten Törn mit erfahrenem Skipper geht das gut — als erstes Segelerlebnis überhaupt ist ein geschütztes Revier wie das Ionische Meer oder das IJsselmeer die freundlichere Wahl.