7 passende Törns
Prägend ist der Nordost-Passat mit meist 3–6 Beaufort, im Sommer am beständigsten. Das Besondere sind die Beschleunigungszonen: Zwischen zwei Inseln wird der Wind seitlich um die hohen Vulkankegel gedrängt und legt dort deutlich zu — in den bekannten Zonen (La Graciosa/Lanzarote, Fuerteventura/Gran Canaria, Gran Canaria/Teneriffa, Teneriffa/La Gomera, La Gomera/La Palma) sind es rund zehn Knoten mehr als ringsum. Im Lee der Berge fällt der Wind dagegen fast ganz weg. Beides steht in der Karte, beides gehört zur Törnplanung. Mehr im Revierführer Kanaren →
Mitsegeln auf den Kanaren für Alleinreisende — gut zu wissen
Bin ich als Alleinreisende:r der oder die Einzige an Bord?
Das weiß nur der Anbieter, frag ihn einfach. Ausgeschrieben sind diese Törns ausdrücklich für Alleinreisende, und gebucht wird pro Koje, nicht pro Boot.
Brauche ich Segelerfahrung?
Nein. Viele Alleinreisenden-Törns sind ausdrücklich für Einsteiger geeignet. Der Skipper erklärt dir alles an Bord.
Kann man auf den Kanaren im Winter segeln?
Ja — das ist der Hauptgrund, warum das Revier für uns interessant ist. Es gibt keine Winterpause: Luft um 19–21 °C, Wasser 17–19 °C, verlässlicher Passat. Zum Baden ist es frisch, zum Segeln ideal.
Sind die Kanaren für Anfänger geeignet?
Eingeschränkt. Zwischen den Inseln frischt der Wind in den Beschleunigungszonen deutlich auf, und der Atlantikschwell ist an offene See gewöhnt. Auf einem geführten Törn mit erfahrenem Skipper geht das gut — als erstes Segelerlebnis überhaupt ist ein geschütztes Revier wie das Ionische Meer oder das IJsselmeer die freundlichere Wahl.





