Bordeinweisung für die Crew.
Eine Karte für jeden an Bord. Vorne trägt jeder beim Rundgang ein, wo was liegt. Hinten stehen die Bordregeln, die sonst am ersten Abend alle einzeln fragen.
Willkommen an Bord
- Boot
- Skipper
- Telefon Skipper
Wo liegt was
Trag es beim Rundgang ein, während der Skipper es zeigt. Wer es selbst schreibt, findet es später.
- Rettungswesten und Lifebelts
- Rettungsring und MOB-Boje
- Rettungsinsel
- Feuerlöscher
- Löschdecke
- Gashahn
- Seeventile WC, Spüle, Motor
- Lenzpumpe
- Erste Hilfe
- Notfalltasche
- Hauptschalter Batterie
- Notpinne
Bordregeln
- Bord-WC
- Nur hinein, was du vorher gegessen oder getrunken hast, und wenig Papier. Auf vielen Booten gehört auch das Papier in den Eimer. Danach pumpen, bis klares Wasser kommt, und noch ein paar Mal.
- Wasser
- Der Tank ist kleiner als zu Hause. Hahn nicht laufen lassen, kurz duschen.
- Gas
- Nach dem Kochen den Gashahn zu. Riecht es nach Gas: kein Feuer, keinen Schalter, den Skipper holen.
- Strom
- Handys laden, wenn der Motor läuft oder Landstrom da ist. Licht aus, wenn keiner im Raum ist.
- Luken
- Beim Segeln Luken und Fenster zu. Eine Welle reicht für ein nasses Bett.
- An Deck
- Eine Hand fürs Boot. Nachts, bei Welle und allein an Deck: Rettungsweste an und eingepickt.
- Ordnung
- Was nicht verstaut ist, fliegt bei der ersten Welle. Nichts auf dem Niedergang liegen lassen.
- Seekrank
- Früh Bescheid sagen. An Deck bleiben, auf den Horizont schauen, gern ans Steuer. Übergeben in Lee, nicht ins WC.
- Müll
- Bleibt an Bord bis zum nächsten Hafen. Nichts geht über Bord, auch keine Kippe.
- Sonne
- Auf dem Wasser brennt sie doppelt. Sonnencreme, Kappe, viel trinken.
Fällt jemand über Bord
- Rufen„Mann über Bord!", so laut du kannst.
- ZeigenOhne Pause auf die Person, nicht wegsehen.
- WerfenRettungsring, MOB-Boje, alles, was schwimmt.
Wer im Notfall was macht, steht in der Notrolle am Kartentisch.
Was draufsteht
- Vorne: Boot, Skipper und Telefon. Darunter zwölf Dinge zum Abhaken und Eintragen, von der Rettungsweste bis zur Notpinne. Unten der Hafen von heute und der Notruf an Land.
- Hinten: Bord-WC, Wasser, Gas, Strom, Luken, an Deck, Ordnung, Seekrankheit. Und groß, was jeder bei Mann über Bord tut: rufen, zeigen, werfen.
So setzt ihr sie ein
Druckt eine Karte pro Gast, faltet sie in der Mitte und teilt sie beim Rundgang aus. Jeder schreibt selbst mit, während der Skipper zeigt. Danach wandert die Karte in die Kabine.
Wer im Notfall welche Aufgabe übernimmt, steht in der Notrolle am Kartentisch. Für das Funkgerät gibt es die Funktafel, gegen flauen Magen den Ratgeber zur Seekrankheit.
Häufige Fragen
Was gehört in die Sicherheitseinweisung?
Wo Rettungswesten, Lifebelts, Rettungsinsel, Feuerlöscher, Löschdecke, Gashahn, Seeventile, Lenzpumpe und Erste-Hilfe-Kasten liegen. Wie Bord-WC, Gas und Funk funktionieren. Und was jeder tut, wenn jemand über Bord geht: rufen, zeigen, werfen.
Warum stehen die Orte nicht schon auf der Karte?
Jedes Boot ist anders, und auf Charterbooten seht ihr es oft erst bei der Übergabe. Deshalb trägt jeder Gast beim Rundgang selbst ein, wo etwas liegt. Wer es selbst geschrieben hat, findet es später auch.
Wie bedient man ein Bord-WC?
Nur hinein, was man vorher gegessen oder getrunken hat, dazu wenig Papier. Auf vielen Booten gehört auch das Papier in den Eimer. Danach pumpen, bis klares Wasser kommt, und noch ein paar Mal. Wie die Ventile stehen, zeigt der Skipper.
Die Punkte folgen dem, was Ausbilder und Charterfirmen für die Sicherheitseinweisung vorsehen. Ohne Gewähr: Die Karte ersetzt keine Einweisung durch den Skipper. Mehr vor dem Törn: alle Werkzeuge.