Mehrere Segelyachten ankern in einer türkisen Karibikbucht vor grünen Hügeln
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Segelrevier · BVI · Grenadinen · Leeward & Windward Islands

Segeln in der Karibik

Beständiger Passat, türkises Wasser und für jeden Tag eine eigene Insel.

Beste Reisezeit: Dezember – April
Wassertemperatur: 26 – 28 °C
Typischer Wind: Passat (NO–O) 4–5 Bft
Schwierigkeit: Einsteiger (BVI) – Erfahren
14°30'N · 61°00'W
Warum hier segeln

Die Karibik ist für viele der Inbegriff des Segelträume: beständiger Passatwind, das ganze Jahr warmes Wasser und eine Inselkette, die sich wie eine Perlenschnur durch den Atlantik zieht. Zwischen den Inseln liegen oft nur ein paar Stunden unter Segeln — und jeden Abend wartet eine neue Bucht, ein neues Land, eine neue Kultur.

Das Besondere ist die Vielfalt auf engem Raum: von den geschützten, einsteigerfreundlichen British Virgin Islands über die mondänen Leeward Islands rund um Antigua bis zu den wilden, vulkanischen Windward Islands mit den Pitons von St. Lucia. Weiter südlich liegt das Gewürzeiland Grenada, und ein eigenes Kapitel sind die türkisen Sandbänke der Bahamas. Britisches, französisches, niederländisches und kreolisches Erbe treffen auf Rum, Reggae und Regenwald.

Für Mitsegler heißt das: zuverlässiges, raumschots-schnelles Segeln im Passat, glasklares Wasser über lebendigen Riffen und eine Anreise, die sich lohnt. Die meisten Törns starten als ein- bis zweiwöchige Reise ab einer Charterbasis — der Skipper übernimmt die anspruchsvollen Passagen, du genießt Inselhopping in seiner schönsten Form.

Beste Reisezeit
Dezember – April
Wassertemperatur
26 – 28 °C
Typischer Wind
Passat (NO–O) 4–5 Bft
Schwierigkeit
Einsteiger (BVI) – Erfahren
Revierzentren
Tortola · St. Lucia · Grenada · Antigua
Törnlänge
1–2 Wochen
Beste Reisezeit

Wann du segeln solltest

J
F
M
A
M
J
J
A
S
O
N
D
Hauptsaison
Beste Bedingungen — warm, beständiger Wind, volles Törn-Angebot.
Gut
Sehr gut segelbar, angenehm und meist ruhiger als im Hochsommer.
Möglich
Nebensaison — kühler oder wechselhafter, wenige Angebote.
Nebensaison
Kaum Törns — zu kalt, zu stürmisch oder außerhalb der Saison.

Die Hauptsaison ist die Trockenzeit von Dezember bis April: beständiger Passat, viel Sonne, kaum Regen und Temperaturen um 28 °C. Mai ist eine schöne, ruhigere Übergangszeit. Von Juni bis November ist offizielle Hurrikan-Saison (Höhepunkt August–Oktober) — die meisten Törns pausieren dann; wer in dieser Zeit segelt, bleibt am besten im Süden (Grenada liegt statistisch außerhalb des Hauptkorridors) und verfolgt die Vorhersagen genau.

Wind

Der Passat (engl. „Trade Winds“) prägt das Revier: ein erstaunlich beständiger Wind aus Nordost bis Ost, meist 15–25 Knoten (4–5 Beaufort). Das macht das Segeln planbar und schnell — zwischen den Inseln geht es oft raumschots dahin. Im Dezember und Januar legt der Passat als „Christmas Winds“ noch eine Schippe drauf (bis 6 Bft). In den Kanälen zwischen den Inseln beschleunigt der Wind zusätzlich.

Wellen & Wetter

Auf der Atlantik- (Luv-)Seite der Inseln läuft beständige Dünung ein — die offenen Kanäle zwischen den Inseln können dort mit Wind gegen Welle ruppig werden und sind die fordernden Abschnitte eines Törns. Im Windschatten (Lee, Westseite) jeder Insel wird es dagegen schlagartig ruhig und glatt. Gezeiten spielen mit unter einem Meter kaum eine Rolle; das Wasser ist glasklar. In Riffrevieren wie den Tobago Cays oder den Bahamas wird auf Sicht navigiert — bei hochstehender Sonne.

Highlights

Die schönsten Ecken des Reviers

Luftaufnahme einer Insel der British Virgin Islands

British Virgin Islands (BVI)

Das wohl einsteigerfreundlichste Segelrevier der Welt: rund 60 Inseln dicht beieinander rund um den geschützten Sir-Francis-Drake-Kanal, Navigation auf Sicht, überall Festmacher-Bojen. Die Baths auf Virgin Gorda mit ihren riesigen Granitfindlingen, Jost Van Dyke und die Lobster-Insel Anegada machen die BVI zum Klassiker.

Boote ankern in einer großen türkisen Lagune

Die Grenadinen & Tobago Cays

Für viele die schönste Ecke der Karibik: eine Inselkette zwischen St. Vincent und Grenada. In den Tobago Cays ankert man hinter dem Horseshoe-Riff mitten im türkisen Wasser — Schildkröten ringsum, nach Luv nichts als Atlantik. Dazu Bequia mit seiner Bootsbau-Tradition, Mustique und Union Island.

Segelyacht auf türkisem Wasser vor einer Karibikinsel

Leeward Islands & Antigua

Die „über dem Wind“ liegenden Inseln: Antigua mit 365 Stränden, English Harbour und Nelson’s Dockyard (UNESCO) ist die Hauptstadt der klassischen Yachten und Regatten. Dazu das französisch-niederländische St. Martin, das mondäne St. Barths und Guadeloupe — Glamour, Geschichte und längere Kanal-Schläge.

Die Pitons von St. Lucia über dem Meer

Windward Islands & die Pitons

Üppig, vulkanisch, dramatisch: St. Lucias Pitons fallen senkrecht ins Meer — man ankert direkt darunter. Martinique bringt französisches Flair und Rhum-Destillerien, Dominica als „Nature Island“ Regenwald und Flüsse. Größere Inseln, exhilarierende Passat-Passagen zwischen den Kanälen.

Einzelne Segelyacht ankert vor bewaldeter Karibikküste

Grenada — die Gewürzinsel

Der grüne Süden am unteren Ende der Inselkette, statistisch außerhalb des Hurrikan-Hauptkorridors (beliebte Sommerbasis). Regenwald, Muskatnuss und Zimt, ein Unterwasser-Skulpturenpark und das Tor nach Norden in die Grenadinen. Entspannt, ursprünglich, herzlich.

Weiße Segelyacht auf ruhigem, türkisem Wasser der Bahamas

Bahamas & die Exumas

Streng genommen Atlantik statt Karibisches Meer — aber ein Traum für sich: über 700 Inseln auf flachen, leuchtend türkisen Sandbänken. Die Exuma Cays mit den schwimmenden Schweinen und der Thunderball-Grotte, dazu die Abacos. Flachwasser-Revier mit Navigation auf Sicht und sanftem, eigenem Charakter.

Aktuelle Törns

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Grenadinen, Karibik
Grenada
12.14°N · -61.69°W
16. Dez. 2026 – 27. Dez. 2026 · 11 Nächte · ≈ 374 €/Tag12 Plätze frei
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T-144 TageVeranstalter
British Virgin Islands, Karibik
Nanny Cay Marina, Tortola
18.40°N · -64.64°W
27. Jan. 2027 – 6. Feb. 2027 · 10 Nächte · ≈ 155 €/Tag8 Plätze frei
Karibik ab/an Martinique
2.500 €/ Pers.
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Karibik ab/an Martinique
T-77 TagePrivater Skipper
Karibik, Frankreich
Le Marin
14.47°N · -60.87°W
21. Nov. 2026 – 5. Dez. 2026 · 14 Nächte · ≈ 179 €/Tag6 Plätze frei
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Gut zu wissen

Praktische Tipps fürs Revier

Anreise

Langstreckenflug zur Charterbasis — Tortola/Beef Island (BVI), St. Lucia (Hewanorra), Grenada oder Antigua, oft über ein Drehkreuz. Plane einen Puffertag ein: Fernflug plus Inseltransfer kosten Zeit.

Saison & Hurrikan

Bleib bei Dezember bis Mai. Juni–November ist Hurrikan-Saison (Höhepunkt August–Oktober) — seriöse Anbieter meiden sie; wer dann segelt, wählt den Süden (Grenada) und beobachtet die Vorhersagen genau.

Bordkasse

Bojen- und Marinagebühren (in den BVI ~35 $/Nacht, Nationalpark-Gebühr in den Tobago Cays) und teurere Verpflegung als in Europa (vieles ist importiert). Am besten an der Basis gut bunkern.

Navigation

Der Passat macht das Revier planbar — die offenen Kanäle zwischen den Inseln sind aber atlantisch und können ruppig sein (Sache des Skippers). In Tobago Cays und Bahamas wird auf Sicht über Riffe navigiert, am besten bei hochstehender Sonne.

Kulinarik

Frischer Hummer (Anegada), Conch, überall Rum — ein Painkiller in den BVI, ein Ti-Punch auf Martinique. Dazu kreolische und Jerk-Aromen und die unverwechselbare Beach-Bar-Kultur.

Häufige Fragen

Segeln in der Karibik — kurz erklärt

Nein. Als Mitsegler:in an Bord eines Törns mit Skipper brauchst du keinen Schein und keine Vorerfahrung. Du segelst einfach mit, kannst mit anpacken, musst aber nicht. Einen Schein brauchst du nur, wenn du selbst ein Boot ohne Skipper chartern möchtest.

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