Bald geht es los
Gerade ist hier kein passender Törn ausgeschrieben. Schau dir alle Meilentörns-Törns an — oder alle Törns in der Karibik.
Der Passat (engl. „Trade Winds“) prägt das Revier: ein erstaunlich beständiger Wind aus Nordost bis Ost, meist 15–25 Knoten (4–5 Beaufort). Das macht das Segeln planbar und schnell — zwischen den Inseln geht es oft raumschots dahin. Im Dezember und Januar legt der Passat als „Christmas Winds“ noch eine Schippe drauf (bis 6 Bft). In den Kanälen zwischen den Inseln beschleunigt der Wind zusätzlich. Mehr im Revierführer Karibik →
Mitsegeln in der Karibik — Meilentörns — gut zu wissen
Was ist ein Meilentörn?
Ein Törn, der auf gesegelte Distanz ausgelegt ist statt auf Ankerbuchten. Es werden lange Schläge gefahren, oft auch nachts, und die Crew geht Wache. Das Ziel sind Seemeilen, die anschließend vom Schiffsführer bestätigt werden.
Muss ein Meilentörn von einem Hafen zum anderen führen?
Nein. Viele Meilentörns starten und enden im selben Hafen — die Distanz kommt über große Schläge im Revier zusammen. Ob ein Törn als Rundtörn oder als Strecke gefahren wird, steht in der Ausschreibung; für die Meilen macht es keinen Unterschied.
Brauche ich einen Segelschein, um in der Karibik mitzusegeln?
Nein. Als Mitsegler:in an Bord eines Törns mit Skipper brauchst du keinen Schein und keine Vorerfahrung. Du segelst einfach mit, kannst mit anpacken, musst aber nicht. Einen Schein brauchst du nur, wenn du selbst ein Boot ohne Skipper chartern möchtest.
Wann ist die beste Reisezeit zum Segeln in der Karibik?
Die Trockenzeit von Dezember bis April ist ideal: beständiger Passat, viel Sonne, warmes Wasser und außerhalb der Hurrikan-Saison. Mai ist eine ruhigere Übergangszeit. Von Juni bis November ist Hurrikan-Saison — die meisten Törns pausieren dann.