Longtailboote an einem Strand vor einem senkrechten Kalksteinfelsen
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Segelrevier · Phang-Nga-Bucht · Ko Phi Phi · Similan · Krabi

Segeln in Thailand

Kalksteintürme im warmen Wasser — und Saison, wenn Europa friert.

Beste Reisezeit: November – April
Wassertemperatur: 28–30 °C
Typischer Wind: NE-Monsun 3–5 Bft
Schwierigkeit: Einsteiger – Fortgeschritten
08°00'N · 98°20'E
Warum hier segeln

Die Andamanensee ist das Gegenteil der Reviere, die wir sonst beschreiben: warmes Wasser um 29 Grad, sanfte drei bis fünf Beaufort, kurze Etappen und Ankerplätze zwischen Kalksteintürmen, die senkrecht aus dem Meer wachsen. Und die Saison läuft von November bis April — also genau dann, wenn im Mittelmeer die Boote an Land stehen.

Ausgangspunkt ist fast immer Phuket. Von dort liegt die Phang-Nga-Bucht im Nordosten mit ihren Hongs — Höhlen und Innenlagunen, die man bei passendem Wasserstand mit dem Dinghi befährt. Südlich folgen Ko Phi Phi, Krabi mit den Felsen von Railay und weiter unten Ko Lanta und die Butang-Gruppe.

Anspruchsvoll ist hier nicht der Wind, sondern die Aufmerksamkeit: viel Verkehr aus Longtail-Booten und Tauchschiffen, Untiefen zwischen den Felsen, und eine Tide, die entscheidet, ob eine Höhle offen oder geschlossen ist.

Beste Reisezeit
November – April
Wassertemperatur
28–30 °C
Typischer Wind
NE-Monsun 3–5 Bft
Schwierigkeit
Einsteiger – Fortgeschritten
Revierzentrum
Phuket
Etappenlänge
meist 10–30 sm
Beste Reisezeit

Wann du segeln solltest

J
F
M
A
M
J
J
A
S
O
N
D
Hauptsaison
Beste Bedingungen — warm, beständiger Wind, volles Törn-Angebot.
Gut
Sehr gut segelbar, angenehm und meist ruhiger als im Hochsommer.
Möglich
Nebensaison — kühler oder wechselhafter, wenige Angebote.
Nebensaison
Kaum Törns — zu kalt, zu stürmisch oder außerhalb der Saison.

Dezember bis März ist die beste Zeit: Trockenzeit, klarer Himmel, beständiger Nordost-Monsun mit 3 bis 5 Beaufort und ruhiges Wasser. November und April funktionieren als Randmonate. Von Mai bis Oktober bringt der Südwest-Monsun Regen und Schwell — dann wird kaum gesegelt, und die Similan-Inseln sind als Nationalpark ohnehin geschlossen.

Wind

In der Saison weht der Nordost-Monsun mit meist 3 bis 5 Beaufort — genug zum Segeln, selten fordernd. Im Tagesverlauf kommt oft eine thermische Komponente dazu. Die eigentliche Herausforderung liegt woanders: Zwischen den Inseln fällt der Wind hinter jedem Felsmassiv weg, und im Mai kippt das System auf Südwest, mit Regen und deutlich mehr Schwell.

Wellen & Wetter

In der Trockenzeit ist das Wasser bemerkenswert ruhig — einer der Gründe, warum das Revier auch für Ungeübte funktioniert. Wichtiger ist die Tide: Sie legt in der Phang-Nga-Bucht Höhlen und Innenlagunen frei oder verschließt sie, und viele Ankerplätze sind flach. Navigiert wird auf Sicht, bei hoher Sonne, mit einem Auge auf dem Echolot.

Highlights

Die schönsten Ecken des Reviers

Phang-Nga-Bucht und die Hongs

Kalksteintürme im flachen Wasser, dazwischen Hongs — von außen unsichtbare Innenlagunen, in die man bei passendem Wasserstand durch eine Höhle paddelt. Koh Phanak und Koh Hong sind die bekanntesten; die meisten Törns verbringen hier die ersten Tage.

Ko Phi Phi

Die berühmteste Inselgruppe des Reviers, mit steilen Wänden und türkisen Buchten. Tagsüber voll — der Vorteil eines eigenen Bootes ist, morgens da zu sein, bevor die Ausflugsboote kommen.

Similan-Inseln

Rund 60 Seemeilen nordwestlich von Phuket, Nationalpark, granitene Felsblöcke über weißem Sand und die besten Tauchgründe der Andamanensee. Von Mitte Oktober bis Mitte Mai geöffnet, im Rest des Jahres gesperrt.

Krabi und Railay

Überhängende Kalksteinwände, die aus dem Strand wachsen — der Ort, den man von Postkarten kennt. Nur über das Wasser erreichbar, was mit eigenem Boot bequemer ist als mit dem Longtail.

Ko Lanta bis Tarutao

Weiter südlich wird es ruhiger: Ko Lanta, Ko Rok und, nahe der malaysischen Grenze, der Tarutao-Nationalpark mit der Butang-Gruppe. Für Wochentörns ab Phuket meist zu weit — für Zwei-Wochen-Törns die lohnendste Strecke.

Noch kein Törn ausgeschrieben

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Revierkarte

Thailand auf einen Blick

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Aktuell sind noch keine Törns mit Position eingetragen — die Karte zeigt die Lage des Reviers.

Gut zu wissen

Praktische Tipps fürs Revier

Anreise

Direkt- und Umsteigeflüge nach Phuket ab allen großen deutschsprachigen Flughäfen, rund elf bis dreizehn Stunden. Die Marinas Yacht Haven, Ao Po Grand und Chalong liegen alle innerhalb einer Stunde vom Flughafen.

Nationalparkgebühren einplanen

Ein großer Teil des Reviers liegt in Nationalparks, und dafür werden pro Person und Tag Gebühren fällig. Die stehen selten im Kojenpreis — nachfragen, was der Anbieter einrechnet, gehört zur Buchung.

Tide für die Höhlen

Ob eine Hong befahrbar ist, hängt am Wasserstand: bei zu viel Wasser passt kein Dinghi durch die Höhle, bei zu wenig liegt sie trocken. Wer das erleben will, sollte den Skipper vorher darauf ansprechen — das ist Planung, kein Zufall.

Verkehr ernst nehmen

Longtail-Boote, Schnellfähren und Tauchschiffe sind zahlreich und nicht immer berechenbar. Bei den bekannten Ankerplätzen lohnt sich früh oder spät — mittags ist es dort voll.

Häufige Fragen

Segeln in Thailand — kurz erklärt

Dezember bis März. Dann ist Trockenzeit, der Nordost-Monsun weht beständig mit 3 bis 5 Beaufort, und das Wasser ist ruhig. November und April gehen auch. Von Mai bis Oktober bringt der Südwest-Monsun Regen und Schwell.

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