Granitfelsen und Palmen an einem weissen Strand mit türkisem Wasser
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Segelrevier · Mahé · Praslin · La Digue · Inner Islands

Segeln auf den Seychellen

Granitfelsen im flachen Wasser — und nie eine Zyklonsaison.

Beste Reisezeit: April – Mai und Oktober – November
Wassertemperatur: 26–29 °C
Typischer Wind: Monsun 3–5 Bft
Schwierigkeit: Einsteiger – Fortgeschritten
04°37'S · 55°27'E
Warum hier segeln

Die Inner Islands der Seychellen liegen auf der Seychellenbank, einem flachen Sockel mitten im Indischen Ozean. Das ist der Grund, warum das Revier so freundlich ist: Zwischen Mahé, Praslin, La Digue und den kleineren Inseln liegen selten mehr als 25 Seemeilen, das Wasser ist flach und die See dazwischen meist ruhig.

Die Inseln bestehen aus Granit, nicht aus Korallenkalk — daher die riesigen, rundgewaschenen Felsblöcke an den Stränden, für die La Digue berühmt ist. Dazwischen liegen Nationalparks, Riesenschildkröten auf Curieuse und mit dem Vallée de Mai auf Praslin ein UNESCO-Welterbe.

Gesegelt wird ganzjährig, aber nicht immer gleich gut: Zwei Monsune bestimmen das Jahr, und die interessantesten Fenster liegen dazwischen. Zyklone gibt es hier praktisch nicht — die Seychellen liegen zu nah am Äquator.

Beste Reisezeit
April – Mai und Oktober – November
Wassertemperatur
26–29 °C
Typischer Wind
Monsun 3–5 Bft
Schwierigkeit
Einsteiger – Fortgeschritten
Revierzentrum
Victoria (Mahé) · Eden Island
Etappenlänge
meist unter 25 sm
Beste Reisezeit

Wann du segeln solltest

J
F
M
A
M
J
J
A
S
O
N
D
Hauptsaison
Beste Bedingungen — warm, beständiger Wind, volles Törn-Angebot.
Gut
Sehr gut segelbar, angenehm und meist ruhiger als im Hochsommer.
Möglich
Nebensaison — kühler oder wechselhafter, wenige Angebote.
Nebensaison
Kaum Törns — zu kalt, zu stürmisch oder außerhalb der Saison.

April/Mai und Oktober/November sind die Übergangsmonate zwischen den beiden Monsunen — ruhigere See, klareres Wasser, weniger Regen. Von Mai bis Oktober weht der Südost-Monsun kräftiger, bringt aber die trockenste Zeit. Dezember bis April ist der Nordwest-Monsun mit kurzen, heftigen Schauern. Segelbar ist es das ganze Jahr.

Wind

Zwei Monsune statt eines Windsystems: Von Mai bis Oktober der Südost-Monsun, beständiger und kräftiger, mit ruhiger Nordwestseite der Inseln; von Dezember bis April der Nordwest-Monsun, schwächer und wechselhafter, dann liegen die Südostseiten im Schutz. Welche Seite einer Insel gerade der gute Ankerplatz ist, hängt also an der Jahreszeit — das ist die Grundregel des Reviers.

Wellen & Wetter

Auf der flachen Seychellenbank bleibt die See kurz und niedrig; im Südost-Monsun liegen die Wellen an den geschützten Nordwestküsten meist unter einem Meter. Zwischen den Inseln ist es entsprechend entspannt. Aufmerksamkeit verlangen Riffe und Untiefen — navigiert wird auf Sicht, bei hochstehender Sonne.

Highlights

Die schönsten Ecken des Reviers

La Digue

Die dritte der Hauptinseln, ohne nennenswerten Autoverkehr — man fährt Fahrrad oder Ochsenkarren. Anse Source d'Argent mit den ausgewaschenen Granitblöcken gilt als einer der meistfotografierten Strände der Welt.

Praslin und das Vallée de Mai

Ein Palmenwald, in dem die Coco de Mer wächst — die größte Samennuss der Welt, und UNESCO-Welterbe. An der Nordwestküste liegt Anse Lazio, im Südost-Monsun der geschützte Ankerplatz der Insel.

Curieuse

Nationalpark mit frei lebenden Aldabra-Riesenschildkröten und einer roten Erde, die es sonst nirgends im Archipel gibt. Von Praslin sind es nur wenige Meilen — eine typische Halbtagesetappe.

St. Pierre und die Sister Islands

Kleine Granitinseln und Felsblöcke nordöstlich von Praslin, umgeben von Riffen. Zum Schnorcheln der schönste Halt des Reviers, aber nur bei ruhiger See und passendem Monsun anzulaufen.

Victoria auf Mahé

Eine der kleinsten Hauptstädte der Welt, mit kreolischem Markt und dem Uhrturm im Zentrum. Eden Island nebenan ist die Marina, in der die meisten Törns beginnen und enden.

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Gut zu wissen

Praktische Tipps fürs Revier

Anreise

Direkt- und Umsteigeflüge nach Mahé ab mehreren europäischen Städten, meist über die Golfregion, rund zehn bis vierzehn Stunden. Die Marina auf Eden Island liegt etwa zwanzig Minuten vom Flughafen entfernt.

Der Monsun bestimmt die Ankerseite

Im Südost-Monsun sind die Nordwestküsten geschützt, im Nordwest-Monsun die Südostseiten. Wer die Buchten aus dem Reiseprospekt sucht, sollte prüfen, ob sie zur Reisezeit überhaupt anlaufbar sind.

Nationalpark- und Liegegebühren

Viele der schönsten Stellen liegen in Meeresnationalparks, für die pro Person Gebühren anfallen. Wie bei Thailand gilt: nachfragen, was im Kojenpreis enthalten ist.

Kurze Wege nutzen

Unter 25 Seemeilen zwischen den Zielen heißt: Man kann vormittags segeln und nachmittags an Land. Ein Seychellen-Törn lebt von genau dieser Mischung — wer nur Meilen machen will, ist hier falsch.

Häufige Fragen

Segeln auf den Seychellen — kurz erklärt

April/Mai und Oktober/November — die Übergangsmonate zwischen den Monsunen, mit ruhiger See, guter Unterwassersicht und wenig Regen. Segelbar ist es aber das ganze Jahr; die Monsune verschieben vor allem, welche Inselseite geschützt liegt.

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