3 passende Törns
Vorherrschend West bis Südwest, häufig 4–5 Beaufort, bei durchziehenden Tiefs deutlich mehr. Anders als im Mittelmeer gibt es keinen berechenbaren Tageswind: Was kommt, bringt das Tief. Auflandiger Wind gegen ablaufendes Wasser baut vor den Seegatten eine kurze, steile Welle auf — die Kombination, die man kennen muss. Mehr im Revierführer Nordsee →
Mitsegeln auf der Nordsee für Anfänger — gut zu wissen
Kann ich mitsegeln, ohne je gesegelt zu sein?
Ja. Anfänger-Törns sind genau dafür da. Der Skipper erklärt dir alles, und du entscheidest selbst, wie viel du mit anpackst.
Brauche ich einen Segelschein?
Nein. Einen Schein braucht nur, wer selbst ein Boot führt. Als Mitsegler:in bist du Crew — ganz ohne Lizenz.
Ist die Nordsee für Anfänger geeignet?
Als Mitsegler:in auf einem geführten Törn ja — mit dem Hinweis, dass hier mehr verlangt wird als im Mittelmeer: Wachen, Gezeitenplanung, häufig nasses und kühles Wetter. Wer segeln lernen will, lernt hier am meisten. Wer eine warme Badewoche sucht, ist im Süden besser aufgehoben.
Was heißt Trockenfallen?
Man setzt das Boot bei ablaufendem Wasser gezielt auf eine Sandbank, sodass es bei Niedrigwasser trocken steht. Mit der nächsten Flut schwimmt es wieder auf. Das geht nur mit geeigneten Booten — Plattbodenschiffe oder Kielyachten mit Wattfähigkeit — und nur an Stellen, wo es erlaubt ist.


